Ebermannsdorf

Bruder-Konrad-Kirche
Patrozinium: 21. April

Die Kirche wurde vom Architekten Hanns J. Huber geplant und 1982 von Bischof Manfred Müller eingeweiht. (Es war die erste Kirche, die er als Bischof von Regensburg weihte!)

Der moderne, etwas ungewöhnliche Bau will eine Atmosphäre der Freiheit und zugleich der Geborgenheit vermitteln. Christine Stadler aus München (die auch von Papst Benedikt XVI. sehr geschätzt wird) hat die Kirche künstlerisch ausgestaltet. Vor allem das große Kreuz hinter dem Altar, der Tabernakel, die Marienstatue und die Kreuzwegstationen beeindrucken durch ihre schlichte Eleganz und Aussagekraft. Auch der Brunnen im Vorhof der Kirche mit einer Statue des Bruders Konrad (der auf den Tabernakel in der Kirche schaut) wurde von Christine Stadler geschaffen.

Das bunte Glasfenster hinter dem Tabernakel ist das Werk des Bildhauers Günter Mauermann aus Weiden. Der Künstler verband die Themen Schöpfung, Neuschöpfung in der Auferstehung und Sendung des Geistes Gottes zu einer gelungenen Einheit.

Die Pfeifenorgel (23 Register), die 1989 von der Firma Jann in Allkofen gebaut wurde, findet auch bei Fachleuten einstimmig Lob und Anerkennung.

Künstlerische Innenausstattung von Christine Stadler, München; Auferstehungsfenster zum Innenhof von Günter Mauermann, Weiden; Orgel der Fa. Georg Jann, Laberweinting, mit 23 Registern; im Hof der Bruder-Konrad-Brunnen von Christine Stadler.

Besuchen Sie auch die Seite von Mario Kick, Regensburg. Hier hat er unter anderem auch unsere Kirchen einmal aus ungewöhnlichen Perspektiven aufgenommen. Gehen Sie mit den Pfeilen oder der Maus rundherum, schauen Sie nach oben oder unten, es wird Sie faszinieren!

Zeichnung: Hans-Georg Hierl, Künstler aus Ebermannsdorf




Johanneskirche
Patrozinium 24. Juni


+-+-+-+- DIE JOHANNESKIRCHE WIRD AKTUELL SANIERT +-+-+-+-

+-+-+-+- ALLE GOTTESDIENSTE FINDEN DERZEIT DESHALB DER BRUDER-KONRAD-KIRCHE STATT +-+-+-+-


Die Kirche, so wie wir sie heute sehen, ist das Ergebnis der Umgestaltung bzw. des Neubaus einer früheren Schlosskapelle zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Viele Merkmale der Kirche weisen in den Kreis der Münchner Hofkunst der Gunetzrhainer und der Effners.

Das große Gemälde am Hochaltar stellt die Taufe Jesu durch Johannes dar. Es ist umgeben von einem von Putten gehaltenen Baldachin in Stuckarbeit. Der Tabernakel wird eingerahmt von Skulpturen des Abraham und des Mose.

1911 wurde die Kirche renoviert. Eine weitere Renovierung ist dringend angebracht.

Zeichnung: Hans-Georg Hierl, Künstler aus Ebermannsdorf

Kirchenführung

joki_musterachsenfuehrung_plakat-homepage.pdf [458 KB]