Die Fenster von St. Nikolaus

Das Fenster im Altarraum - Hl. Nikolaus


Gestiftet wurde dieses Fenster von:

Beer Breitenbrunn – Rester Arling – Beer Meierhofer

Dargestellt ist der Patron der Pfarrkirche: Heiliger Nikolaus. Über das Leben des heiligen Bischof Nikolaus haben wir keine sicheren Nachrichten. Er entstammte einem edlen Geschlecht zu Patara in Kleinasien. Seine Geburtszeit ist in der Mitte des 3. Jahrhunderts datiert. Nach dem frühen Tod der Eltern erhielt Nikolaus eine christliche Erziehung. Von 270 – 280 kam Nikolaus nach Myra, der Hauptstadt von Lycien. Hier wurde er vom Volk zum Bischof gewählt. In der Verfolgung unter Kaiser Diokletian wurde er eingekleidet. Kaiser Konstantin holte ihn wieder nach Myra zurück und Bischof Nikolaus machte sich einen großen Namen durch seine Wohltätigkeit. Der hl. Nikolaus wurde durch das Wort von Papst Leo der Große angeleitet:

"Was man Gutes hat, das nimmt einem der Tod, was man aber Gutes tut, das gibt einem der Himmel zurück. Der Spender vergänglicher Dinge wird zum Erben ewiger Güter.“

2. Buntes Kirchenfenster - Hl. Isidor


Das bunte Kirchenfenster stellt den Hl. Isidor dar. Stifter dieses Fensters ist: Anton Hammer, Breitenbrunn(1912).

Aus dem Leben dieses Heiligen wissen wir: Isidor entstammte einer vornehmen Familie Spaniens und wurde 560 in Cartagena geboren. Um 600 wurde er Nachfolger des Hl. Bischofs Leander von Sevilla. Seine Aufgabe als Bischof sah Isidor besonders der Bekehrten Westgoten, die dem Arianismus anhangen. Auf wichtigen Synoden führte Isidor 619 und 633 den Vorsitz. Er starb 636 zu Sevilla und wurde 1598 heilig gesprochen. Papst Innozenz XIII hat ihn 1722 als Kirchenlehrer bestätigt.

3. Buntes Kirchenfenster - Hl. Georg

Das Fenster stellt den Hl. Georg dar. Gestiftet wurde das Kirchenfenster von: Fam. Altmann Pittersberg (1912). Dargestellt wird der Hl. Georg als Ritter mit einem Schwert durchbohrtem Drachen. Patron der Bauern und des Viehs. Von seinem Leben wissen wir: Georg, Soldat des römischen Heeres zur Zeit Kaisers Diokletians, wurde in Nikomedien um 304 enthauptet. In der Ostkirche wird er als „Großmärtyrer“ verehrt. Schon früh rankten sich Legenden um seine Persönlichkeit. Georg gehört zum Kreis der vierzehn Nothelfer.

4. Buntes Kirchenfester - Hl. Franz Xaver

Das Kirchenfenster stellt den Hl. Franz Xaver dar.
Gestiftet wurde das Fenster von: Pfarrer Franz-Xaver Eckl Pittersberg. Er war Pfarrer in Pittersberg von 1911 – 1930.
Der Hl. Franz Xaver, der Namenspatron des Stifters, wurde 1506 auf dem Schloss Xavier im Königreich Navarra geboren.
1525 studierte er an der Universität Paris und schloss sich da 1533 Ignatius von Loyola, dem Gründer der Jesuiten an.
Am 15. August 1534 legten Ignatius und Franz Xaver mit fünf weiteren Gleichgesinnten in der Krypta des Montmartre zu Paris das Gelübde ab, ihr Leben der Bekehrung der Ungläubigen und Rettung der Seelen zu weihen.

1537 erhielt er in Venedig die Priesterweihe und kam 1538 nach Rom.
Der König Johannes III. von Portugal erbat sich von Ignatius v. Loyola Missionare für Indien. Dafür wurde Franz Xaver bestimmt. Dort wirkte er sehr segensreich.
Auch in Hinterindien und Japan verkündete er die Botschaft vom Reiche Jesu Christi.
1549 kommt er in Japan an und mit unglaublicher Anstrengung sucht er mit Hilfe seines japanischen Freundes die schwierige japanische Sprache zu erlernen. Er gibt einen Katechismus (Glaubensbuch) heraus. Nach und nach gewinnt er die Japaner für Christus.

Die Buddhapriester versuchten alles, ihn bereits 1 Jahr später seine Christengemeinschaft zu verlassen.

30 Jahre später zog er nach Goa (Indien) zurück und starb am 3. Dezember 1552 auf der Insel Sancian. In der Kunst wird der Heilige dargestellt: Jesuitenkleidung mit dem Kreuz in der Hand.

Patron für eine gute Sterbestunde.

6. Buntes Kirchenfenster - Hl. Elisabeth

Das Fenster stellt die heilige Elisabeth dar. Gestiftet wurde das Fenster von der Familie Sperl Distlhof (1912). Die heilige Elisabeth, Tochter des Königs Andreas von Ungarn, wurde 1207 in Preßburg geboren. Schon als vierjähriges Kind wurde sie zum Landgrafen Hermann von Thüringen auf die Wartburg gebracht und mit dem elfjährigen Prinzen Ludwig von Thüringen verlobt. 1220 wurde sie mit ihm vermählt. Sie wurde Mutter von drei Kindern. Als Ludwig bei dem Kreuzzug Kaiser Friedrich II. am 11. Juli 1227 in Italien gestorben war, musste Elisabeth die Wartburg verlassen und geriet in große Not. Elisabeth pflegte Kranke und half noch den Armen mit dem Wenigen was sie hatte. 1228 legte Elisabeth das Gelübde der Armut und Weltentsagung ab und wurde Franziskanerin. Am 17. November 1231 gestorben, wurde sie am 19. November in der Kapelle des Franziskushospitals beigesetzt. Bereits 1235 wurde sie heiliggesprochen. Zur selben Zeit wurde mit dem Bau der Elisabethkirche begonnen, wohin später ihre Gebeine in einem kostbaren Schrein übertragen wurden. Landgraf Philipp von Hessen nahm 1539 die Reliquien heraus, um ihre Verehrung zu beenden. Seit dieser Zeit ist der Großteil der Reliquien verschollen. Das Haupt Elisabeths wird in der Klosterkirche St. Elisabeth in Wien, Landstraßer Hauptstraße, verehrt. Dargestellt in der Kunst wird die Heilige: In schlichter Kleidung, Armen die Füße waschend, oder Almosen spendend mit Korb voller Rosen und Krug.

7. Buntes Kirchenfenster - Hl. Notburga


Das Fenster stellt die Hl. Notburga dar. Gestiftet wurde das Fenster von der Kirchenstiftung Pittersberg.

Notburga lebte nach der Legende als Magd auf Schloss Rottenburg in Tirol. Dort wegen ihrer Mildtätigkeit entlassen, trat sie in den Dienst eines Bauern im benachbarten Dorf Eben. Später lebte sie wieder als Köchin auf Schloss Rottenburg.

Sie wurde nach ihrem Tod (14. Jahrhundert) in der Kapelle zu Eben beigesetzt.

Notburga gilt als Vorbild an Treue und Pflichterfüllung, sowie an opferbereiter Nächstenliebe und Frömmigkeit.

Dargestellt in der Kunst wird sie: Einfache Kleidung mit Sichel.

Sie ist Patronin der Bauern und Dienstmägde.